Frühlingsfest Lainzer Tiergarten

Frühlingsfest 2018

Das Forstamt der Stadt Wien lädt zum Frühlingsfest mit traditionellem Maibaum-Aufstellen für die ganze Familie. Ein buntes Unterhaltungsprogramm wartet auf die Gäste – von Tierfährten erraten über Geschicklichkeitswettbewerb beim Holzsägen bis zum lustigen Rudi-Rüssel-Holzwildschweinrennen. Fürs leibliche Wohl sorgen diverse Anbieter mit regionalen Köstlichkeiten …

 

Frühlingsfest im Lainzer Tiergarten
Termin: 28. April 2018
Ort: Lainzer Tor, Hermesstraße, 1130 Wien

Bitte beachten Sie das Hundeverbot im Lainzer Tiergarten!

Samstag, 28. April 2018 von 12 bis 18 Uhr

  • Traditionelles Maibaum-Aufstellen um 14 Uhr durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Forstamts. Musikalisch unterstützt werden sie dabei von der Jagdhornbläsergruppe Purkersdorf und der Volkstanzgruppe Brunn am Gebirge mit dem Bandltanz.
  • Für die jüngeren Gäste werden Basteln mit Naturmaterialien, Holzsägen, Bauerngolf oder das beliebte Rudi-Rüssel-Wildschweinrennen angeboten.
  • Bio-Produkte aus dem Biosphärenpark Wienerwald und Wildspezialitäten aus Lainz
  • Wissenswertes zu den Wiener Wäldern, beispielsweise zur Forstarbeit der Stadt Wien oder zu Natur- und Artenschutz, erfahren die Besucherinnen und Besucher bei den zahlreichen Info-Ständen beim Lainzer Tor.

Tiere im Lainzer Tiergarten

Als Naturschutzgebiet sind im Lainzer Tiergarten auch seltene Tierarten anzutreffen. Vor allem die mächtigen Bäume des Tiergartens sind ein wesentlicher Lebensraum für viele Tiere - egal, ob die Bäume noch leben oder schon abgestorben sind, ob sie stehen oder liegen.

Vögel: Besonders vielfältig ist die Vogelwelt des Lainzer Tiergartens über 94 verschiedene Arten sind hier zu finden. Zahlreiche Greifvogelarten leben im Tiergarten, daneben sind auch selten gewordene Vögel wie der Weißrückenspecht, der Zwerg- und Halsbandschnäpper, sowie die Hohltaube, der Waldkauz und der Schwarzspecht anzutreffen.

Reptilien und Amphibien: In den vielfältigen Teichen, Tümpeln, Wiesen und Gräben leben 15 Reptilien und Amphibienarten; besonders hervorzuheben sind dabei Gelbbauchunke, Feuersalamander, Bergmolch, Alpen-Kammmolch sowie Europäischer Laubfrosch.

Insekten: Im Totholz sowie in den Wiesen gibt es viele Insekten, insgesamt existieren 39 verschiedene Heuschreckenarten und unzählige Schmetterlinge im Lainzer Tiergarten. Zu erwähnen sind hier der Hirschkäfer sowie der Bockkäfer (Eichenbock und Alpenbock)

Säugetiere: Diverse große und kleine Säugetiere leben im Lainzer Tiergarten. So gibt es beispielsweise 13 Fledermausarten, darunter die Wasserfledermaus, die große Bartfledermaus sowie der kleine Abendsegler. Eine Besonderheit ist außerdem Auerochse (auch Ur genannt): 1627 wurde diese weit verbreitete Stammform des Hausrinds ausgerottet, ab 1928 wurden die urtümlichen Rinder im Lainzer Tiergarten jedoch zurückgezüchtet.

Wildtiere: Beim Lainzer Tiergarten handelt es sich um einen der ältesten Tierparks in Europa - ein artenreicher Wildtierbestand hat hier Tradition. Dem sogenannten Schalenwild lassen sich Wildschweine (Schwarzwild), Hirsche (Rotwild), Damhirsche (Damwild), Rehe und Mufflons (Wildschafe) zuordnen - sie alle leben im Tiergarten. So gibt es 800 bis 1000 Wildschweine, 80 bis 100 Rothirsche, 200 bis 250 Damhirsche, unzählige Rehe und etwa 700 Mufflons.

Pflanzenwelt des Lainzer Tiergartens

Die vielfältige Landschaft des Lainzer Tiergartens ist der Grund, warum es auf dessen Gebiet viele verschiedene Pflanzen- und Tierarten gibt: So gibt es in den Wiesen und Wäldern des Lainzer Tiergartens viele selten gewordene Pflanzengemeinschaften, auch eine Vielzahl bedrohter Tier- und Pflanzenarten hat hier ihren Lebensraum.

Wälder: Ein besonderes Merkmal des Tiergartens sind seine imposanten Buchen- sowie Eichenwälder. Diese sind deshalb teilweise über 400 Jahre erhalten geblieben, weil die Holznutzung hier niemals vorrangig war, sondern der Bestand der Tiere sowie die Jagd. In tieferen Lagen ist der Eichen-Hainbuchen-Wald - ein lichter Waldtyp vorherrschend: Neben Eichen und Hainbuchen sind hier seltene Wildobstpflanzen (Speierling, Vogelkirsche, Elsbeere) sowie Bodenpflanzen wie Maiglöckchen und Leberblümchen zu finden. In den häufig hohlen Eichenbäumen wohnen Spechte, Meisen, Fledermäuse und Käfer.
Der Zerreichenwald ist ebenfalls charakteristisch für den Lainzer Tiergarten. Daneben gibt es noch den bodensauren Eichenwald, dessen Boden mit viel Moos bedeckt ist, sowie den Rotbuchenwald im westlichen Bereich des Tiergartens.

Wiesen: Die Wiesen im Lainzer Tiergarten sind naturnahe, sie wurden niemals mit Kunstdünger oder Spritzmitteln bearbeitet. Besonderheiten sind die Pfeifengras-Streuwiesen mit Weiden-Alant, Sumpfstendel, Lungen-Enzian sowie Tausendguldenkraut, die farbenprächtig blühenden Trespen-Halbtrockenrasen sowie kleinere Heideflächen oder Bürstlingsrasen. Auch im übrigen Wienerwald zum Großteil bereits ausgestorbene Pflanzen wie der Sumpfquendel, Kleinling oder das Sumpf-Ruhrkraut gibt es im Lainzer Tiergarten.

Anfahrt:

öffentliche Verkehrsmittel:

  • Lainzer Tor: Straßenbahn 60 bis Hermesstraße, Autobuslinie 55A bis Lainzer Tor
  • Gütenbachtor: Autobuslinie 253 (ab Liesing Schnellbahn) bis Kalksburg Lodererweg oder Autobuslinie 354 (ab Liesing Schnellbahn) bis Gütenbachstraße (40 Minuten Gehzeit bis zum Tor)
  • Laaber Tor: Autobuslinie 253 (ab Liesing Schnellbahn) bis Laab Hauptstraße/Tiergartenstraße (15 Minuten Gehzeit bis zum Tor)
  • Pulverstampftor: Autobuslinie 50B bis Umspannwerk Auhof (fünf Minuten Gehzeit bis zum Tor)
  • Nikolaitor: Linien U4, S-Bahn, S-Bahn, 52A, 49A, Regionalbusse, Eisenbahn bis Wien Hütteldorf (zehn Minuten Gehzeit bis zum Tor)
  • Sankt Veiter Tor: Autobuslinie 54A bis Sankt Veiter Tor

mit dem Auto

  • Lainzer Tor: Hermesstraße, 1130 Wien
  • Gütenbachtor: Gütenbachstraße, 1230 Wien
  • Nikolaitor: Nikolausgasse, 1130 Wien
  • Laaber Tor: Tiergartenstraße, 2381 Laab im Walde